Mittwoch, 13. März 2019

Fancourt / Montagu







Die Golfrunde ist ein Geschenk von meinen Golffreunden Andi, Markus, Jörg und Romano zum 50. Geburtstag in Südafrika. 

Wir erwischten einen perfekten Golftag im Fancourt auf dem wunderschönen Montagu Platz. Nach feinen Eggs Benedict auf der Terra bei schönstem Wetter ging es um 10 Uhr los. Unseren Flight komplettierten Gaby Stiefel und Hans Traber aus Stäfa und wir spielten zum ersten Mal mit Schweizer und dann noch welche, die Golf spielen können; nicht wie an den beiden Tagen zuvor...

Andrea wurde von Logan und ich von Pieter als Caddy unterstützt. Das Matchplay wurde erst auf dem letzten Loch zu Gunsten von Andrea entschieden. Wir hatten eine abwechslungsreiche und schöne Golfrunde mit sehr angenehmen Flightpartnern, welche uns am Abend spontan zur Grillparty in ihrer  Mietwohnung in Fancourt einluden. 

Herzlichen Dank für die Golfrunde mit Halfwayhouse-Verpflegung an die Südafrika-Jungs! Es hat sehr viel Spass gemacht trotz der für mich einzigen Niederlage gegen Andrea in Südafrika ;-)

Stefan ging noch kurz im Kingswood-Resort joggen bevor wir mit einer Flasche Graham Beck Brut Champagner zurück ins Fancourt gingen. Es war für Trabers der zweitletzte Abend nach einem 8-wöchigen Aufenthalt und wir hatten angeregte Gespräche in schweizerdeutsch zu siebt. 

Dienstag, 12. März 2019

Pinnacle Point in Mosselbay












Das Frühstück haben wir heute an einem für uns neuen Ort, im Meade Café zu uns genommen. Es war wunderbar in heimeliger Umgebung in einem alten Herrschaftshaus mitten in George. 

Die anschliessende rund 30-minütige Fahrt nach Mossel Bay brachte uns zu unserem Lieblingsgolfplatz „Pinnacle Point“. Jedes Mal wenn wir hier sind begeistert uns dieser Golfplatz aufs Neue. Es ist immer ein tolles Erlebnis hier zu spielen, sofern gutes Wetter herrscht. Bei Wind oder Nebel ist es die Hölle. Speziell die letzten drei Löcher auf den Front Nine sind einmalig und das 18. Loch ist ein absoluter Traum. Für Stefan das schönste Loch der Welt. 

Wir hätten hier schon unser Stück Land entdeckt mit einer traumhaften Aussicht auf das Meer und die Küste... 

Das „Old Townhouse“ mitten in George ist die beste Adresse für ein zartes, perfekt gebratenes Steak. Brian und Janet führen das Restaurant schon lange und es ist jedesmal ein Genuss bei ihnen. Als Vorspeise darf der „backed Camembert“ nicht fehlen. 

Montag, 11. März 2019

George








Die nächsten 6 Tage durften wir in Andi‘s Haus in George verbringen. Wir waren schon mehrmals in George und fühlen uns in diesem Ort wohl und fast schon heimisch. 

Am Morgen sind wir im Kingswood Golfresort joggen gegangen und staunten über die grosse Bautätigkeit sowie die vielen neuen Häuser seit unserem letzten Besuch. 

Nach dem Frühstück im heimeligen Laurens Café spielten wir bei perfektem Wetter ein Matchplay im George Golfclub. Andrea wurde vom Caddy Nelson unterstützt und Stefan von Shaun. Stefan gewann knapp. 

Den Sonnenuntergang genossen wir im Pool und genehmigten uns einen feinen Gin, den wir aus Neuseeland mitgebracht haben. Weil Stefan eine Telefonkonferenz aus der Schweiz erwartete, assen wir Zuhause Lachs-Sashimi, Shrimpcocktail und Humus mit Naan-Brot.

Sonntag, 10. März 2019

Morukuru - Oudtshoorn








Auf unserer Morgen-Wanderung im De Hoop National Reserve durch die Steppe lernten wir welche Pflanzen es braucht, damit der Name Fynbos benutzt werden darf und wir sahen viele „Tausendfüssler“ mit 70 Beinen. Alle Tiere und Pflanzen sind in dieser Gegend mit dem speziellen Klima grösser als üblich. 

Corné erzählte uns viel interessantes über die geschützten Fynbos-Pflanzen. Ein wichtiger Bestandteil der Fauna ist der „Buchu“, welcher eingerieben werden kann und gegen Insektenstiche wirkt sowie eine heilende Wirkung als Tee hat. 

Dem Meer entlang zeigte uns Corné viele kleine Lebewesen im nährstoffreichen Wasser wie Seesterne, Babyshrimps, Seeigel, diverse Muscheln (unter anderen die schöne Abalone-Muschel), Fische und ein fantastischer Bienenstock in einer Höhle. 

Auf der rund 4-stündigen Fahrt nach Oudtshoorn haben wir in Swellendam im „Tredici“ einen Café-Stopp eingelegt, bevor es auf der wunderschönen Route 62 weiter ging.

In Oudtshoorn übernachteten wir in der „De Zeekoe Guest Farm“ und gingen vor Sonnenaufgang auf die Erdmännchentour. Das frühe Aufstehen um 05:00Uhr lohnte sich da wir in einer kleinen Gruppe von 14 Peronen eine 13-köpfige „Meercat“-Familie beobachten konnten wie sie ganz vorsichtig aus ihren unterirdischen Höhlen kamen und anschliessend  auf Frühstückssuche gingen. 

Samstag, 9. März 2019

Morukuru - De Hoop Nature Reserve








Das „De Hoop National Reserve“ im südlichsten Zipfel von Südafrika ist ein 35‘000 Hektar grosses Naturschutzreservoir mit geschützten Fynbos Pflanzen und vielen Tieren ohne natürlichen Feinde. 

Für Heute war den ganzen Tag schlechtes Wetter vorausgesagt und die Ausflüge von Morukuru wurden abgesagt. Nach dem Frühstück wagten wir uns bei ziemlich viel Wind und einigen Regentropfen über die Dünen runter zum Meer. Der Strand war bei diesem
garstigen Wetter ziemlich vereinsamt, was nicht störend war bis dann eine Reisegruppe angelaufen kam.

Wir nutzen den Nachmittag mit lesen und genossen ein Schaumbad im Freien auf der Terrasse unserer „Honeymoon-Suite“. 

Nach der Site-Inspektion der Nachbarlodge „Ocean House“ gingen wir am Abend doch noch auf Safari und sahen viele Tiere, welche hier ohne natürlichen Feinde leben. Zum Abschluss der Pirschfahrt sahen wir als „Feuerwerk“ einen aus dem Wasser wegfliegenden Schwarm Flamingos, welche infolge des Shrimpverzehrs ganz pink erscheinen. 

Die Gegend ist bekannt dafür Wale ab dem Ufer beobachten zu können, da von Ende Mai bis Ende November der „Southern Ocean Whale“ hier seinen Nachwuchs gebärt und alleine in dieser Bucht sich jeweils mehr als 1300 Wale aufhalten.

Nach der kühlen Safari wärmten wir uns am Feuer in der eigenen Suite auf und genossen danach zum Abendessen ein feines Stück Fleisch mit unserem Mitbringsel aus Stellenbosch - einem vorzüglichen „Simonsig, Frans Malan, 2015“.

Donnerstag, 7. März 2019

Black Oystercatcher - Morukuru








Nach dem wunderschönen Morgenjogging auf den Klippen von Hermanus und einer entspannenden Massage für Stefan genossen wir ein schön zubereitetes Frühstück in der Abalone Guest Lodge. 

Gegen 11:00 Uhr fuhren wir Richtung Cape Agulhas los. Es regnete und so legten wir keinen Stopp in Gansbaai ein, sondern gingen weiter zur „Black Oystercatcher Winery“. 

Nach einer ausgiebigen Weissweindegustation von Andrea mit sehr gutem Sauvignon Blanc im neuseeländischen Stil überrraschten wir das heutige Geburtstagskind Frances - die Mutter von Hans-Peter Abegg. Sie freute sich sehr über unseren Besuch und wir hatten es alle lustig. Während angeregten Gesprächen wurde nach einer Seafood Bouillabaise
Frances’ Favorit, der Beef-Venison Gourmetburger serviert. 

Bei kühlem regnerischem Wetter verabschiedeten wir uns um 15:30 Uhr und machten uns auf den Weg Richtung De Hoop Nature Reserve. Nach langer Fahrt mit über 50km auf Schotterstrassen und fast ohne Zivilisation kamen wir bei der Morukuru Beach Lodge an, welche sich inmitten von Fynbos befindet. 

Eine wunderschöne moderne Lodge fantastisch in die Natur eingebettet mit atemberaubendem Meerblick und angrenzend an Sanddünen ist ein Ort zum Geniessen, abschalten und erholen mit allen Annehmlichkeiten.

Mittwoch, 6. März 2019

Hermanus








Die Golfrunde auf dem Hermanus Golf Club war sehr schön und auch Andrea gefällt der Platz. Das Matchplay fiel zu Gunsten von Stefan knapp aus - die Wettschuld wurde am Abend sogleich im „The WineGlass“ eingelöst und Stefan genoss das APEX Weintasting mit 10 Top Weinen aus Südafrika in vollen Zügen. Der Ashbourne Pinotage, 2016 überzeugte Stefan sehr und er genoss ein zusätzliches Glas davon zur feinen Tagliata.

Am Nachmittag haben wir die Rusch Family noch zu einem feinen Apero im Harbour House getroffen, welcher Monica (das Gotti von Andrea) gesponsert hat. 

Nach dem Besuch der lokalen Souvenirshops im Zentrum von Hermanus und einer Glace im „Gelato Mania“ verabschiedeten wir uns definitiv von Ruschlis, welche zurück nach Kapstadt fuhren und am nächsten Tag nach Johannesburg fliegen. 

Dienstag, 5. März 2019

Hemel en Aarde Valley - Hermanus







Nach dem Brunch mit fast allen Gästen verabschiedeten und bedankten wir uns als letzte von Lientjie, Conraad, Marzanne, Tanica, Tahee, White und Luke. Es waren drei unvergessliche Tage im Melozhori Private Game Reserve, welche wir im Gästebuch verewigten.

Auf dem Weg nach Hermanus sind wir beim Weingut „Finlayson Bouchard“ vorbei gegangen. In dieser Gegend des Hemel en Aarde Tales ist dies das Lieblingsweingut von Stefan. Mit einer Flasche „Pinot Noir Galpin Peak, 2017“ im Gepäck fuhren wir weiter. 

Nach der Reservierung der Tee-Time im Hermanus Golfclub bezogen wir das Zimmer in der Abalone Guest Lodge direkt am Meer über den Klippen in Hermanus. Die Guest Lodge ist sehr schön und gepflegt. Wir freuen uns auf die zwei nächsten Tage. 

Zum Abendessen gab es Sushi im „Harbour Rock“ beim neuen Hafen. Der Seafood und Sushi ist hier sehr zu empfehlen. Müde von den letzten Tagen gingen wir früh zu Bett und erfuhren erst dann per WhatsApp, dass Familie Rusch sich auch für Hermanus als Übernachtungsort entschieden hat.